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Wer was in welcher Nacht träumte - Erzählungen zu Kunst, Design und Architektur von Dagrun Hintze

Buchpräsentation am 23.10.19 um 19 Uhr

Der Privatdetektiv erhält den Auftrag, Kleinfamilien zu fotografieren. Die Nachtschwärmerin dringt in fremde Wohnungen ein und charakterisiert deren Bewohner anhand ihrer Bücherregale und Espressomaschinen. Der Hundephobiker kuriert seine Angst im Museum. Und die Seglerin holt einen Maulwurfshügel auf ihr Boot.

Wer Dagrun Hintze als Theaterautorin, Lyrikerin oder Fußballexpertin kennt, wird in Wer was in welcher Nacht träumte eine neue Seite der Hamburger Schriftstellerin entdecken: Ihre Prosa bewegt sich auf der Grenze zwischen Außen- und Innenwelt, zwischen Traum und Trauma, zwischen Biographie und Kunst.

Alle in diesem Band versammelten Erzählungen sind inspiriert von der Auseinandersetzung mit bildender Kunst, Design oder Architektur und ihren Urheberinnen und Urhebern. Für einen klassischen Plot interessiert Dagrun Hintze sich dabei selten, sie sucht nach literarischen Entsprechungen innerer und äußerer Bildwelten und folgt in ihren rhythmisierten Sprachspiralen eher einer Traumlogik als dem Tagesverstand.

Dagrun Hintze lebt als freie Autorin in Hamburg. Seit 2000 Lyrik- und Prosaveröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, seit 2005 Publikationen zur zeitgenössischen Kunst, seit 2009 Uraufführungen ihrer Theaterstücke an verschiedenen deutschsprachigen Theatern. 2017 wurde ihr Essayband "Ballbesitz - Frauen, Männer und Fußball" im mairisch Verlag veröffentlicht, 2018 erschien ihr Lyrikdebüt "Einvernehmlicher Sex" bei Minimal Trash Art. Dagrun Hintze wurde für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Spreewald-Literatur-Stipendium.

© Mathias Güntner

© Mathias Güntner

veröffentlicht am 12.08.2019