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Gesche-M. Cordes - Hamburg 1970 bis 1979

Ausstellungseröffnung am 21.3. ab 17 Uhr (im Rahmen der Galerieneröffnung auf der Fleetinsel) /// Finissage und Gespräch zwischen Gesche-M. Cordes und Beate Schultz am 8.5. um 19 Uhr

Die 70er Jahre, dieses Jahrzehnt des Umbruchs und Aufbruchs, haben die Werte unserer Gesellschaft verändert. Aber wie sah das konkret aus – hier bei uns in Hamburg?
Die Fotografin Gesche-M. Cordes zeigt mit ihrem neuen Buch ein Panorama der Stadtgesellschaft, des Alltags, der Arbeit und Kunst, der Protestbewegung, der Frauenbewegung und Hippie-Kultur. Vom Wartesaal des Bahnhofs über die Frauenarbeit in einer Kaffeerösterei, dem Fischverkauf von einer Schute bis hin zur Demonstration gegen Mietwucher präsentiert sie Ausschnitte verschiedenster Lebenswelten, die sich zu einem vielschichtigen, oft überraschenden Bild Hamburgs in den 70er Jahren verdichten.

Im Gespräch zwischen Gesche-M. Cordes und der Journalistin Beate Schultz werden die Geschichten hinter den einzelnen Fotos lebendig.


Gesche-M. Cordes lebt in Hamburg. Nach einer Ausbildung zur Fotografin an der Lette-Schule in Berlin veröffentlichte sie in Magazinen und Wochenzeitungen wie der ZEIT. Zu ihren Buch- und Ausstellungsprojekten zählen „Frauen im Jemen“ (1986), „Feste der Welt in Hamburg“ (2001) und „Stolpersteine und Angehörige“ (2012).

Beate Schultz ist Fernsehjournalistin und arbeitete als Redakteurin beim NDR in Hamburg im Bereich Zeitgeschehen. Seit ihrem Ruhestand Anfang 2019 widmet sie sich verstärkt ihrem großen Interesse für die Fotografie und das Fotobuch.


Für das Gepräch bitten wir um eine kurze Anmeldung unter info@sautter-lackmann.de.
Der Eintritt ist frei.

veröffentlicht am 16.03.2019