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Doris Cordes-Vollert: Geprägtes verarbeiten. Erhabenes abtasten

Ausstellungseröffnung Freitag, 4. Januar 2019 um 19 Uhr mit einer Einführung von Dr. Thomas Piesbergen /// Ausstellung vom 5. - 28. Januar 2019

"Der hervorgewölbte Riss der fließenden Linie
aus dem Boden des Ateliers im Künstlerhaus Sootbörn, 
in Tiefdruckpapier geprägt 1993,
weiterverarbeitet als Palimpsest 2016.
Eine neue Tätigkeit in umgekehrter Richtung.
Text hineingepunzt als Punkte der Blindenschrift
über C. D. Friedrichs Arbeitsweise, als widersprüchlicher weißer Fleck
im bildgefüllten Raum der Buchhandlung.

Möglicherweise war es diese Empfindung der Leere,
die sich dem Zufall öffnet, wenn Sprache sich verweigert,
während das Unbegriffliche schon gefunden war.
Hier kreuzten sich Suche als Suche und
Erinnerung als Unausgesprochenes, das verborgen bleiben konnte.

Linie und Punkt.

Ein Waldweg, Früher Schnee, 1828, von Caspar David Friedrich
als frühe Prägung.
Die Metapher ist vor der Sprache."

- Doris Cordes-Vollert

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veröffentlicht am 19.12.2018